Der Mann arbeitet, und ich balanciere Rückfragen. Wir sind durch eine Verkettung blöder Umstände plus erstaunlich langwierige Grippe überbucht und würden sehr gerne konzentriert den Berg einfach abtragen. Wir wissen, was viele Kunden scheinbar nicht ahnen:
Wer drängelt, wird verdrängt.
Man kann bei diesem enormen Arbeitsdruck nicht auch noch mit dem Gefühl arbeiten, dass man gerade genötigt wird, die meisten Freelancer werden das kennen. Wer nachfragt, obwohl bekannt sein dürfte, dass wir bereits unter Hochdruck und in wochenlangen Nachtschichten unser Bestes geben, wird sein Projekt eher nicht beschleunigen, denn wir wählen ja eh schon unter Schwierigkeiten aus, was dran ist. Unbehagen ist nicht hilfreich, sag ich mal so.
Zurück zum Text.
Der Mann arbeitet, und ich beantworte geduldig Rückfragen. (Es heißt doch geduldig, wenn man die Fingernägel tief in die Tischkante rammt, weil man zum vierzehnten Mal erklärt, dass man immer noch nicht hexen kann und eigentlich lieber zügig arbeiten würde, als immer wieder das gleiche Gespräch zu führen?).
Die Rückfragen beziehen sich, wer hätte das gedacht, auf die Projekte, an denen der Mann arbeitet.
„Wie läuft es denn so?“ frage ich den Mann.
Der geistesabwesend nickt: „Gut, läuft gut.“
Ich versuche es noch mal: „Gibst du mir bitte mal den Status durch?“
Der Mann lächelt freundlich und meint: „Ich komme gut voran.“
Ich hole tief Luft und sage: „Das reicht leider so nicht, ich müsste bitte wissen, was noch fehlt und wie lange du voraussichtlich noch brauchen wirst.“
Der Mann sieht mich genervt an und sagt, das wisse er nicht. Ich frage ihn, wieso er das nicht weiß. Er sagt, weil das schwer abzuschätzen ist. Ich frage, wieso etwas schwer abzuschätzen ist, womit wir seit Jahren unser Geld verdienen. Er sagt, da wäre diesmal dies und das, und das und jener Sonderwunsch, und das sei eben jetzt so. Ich frage, ob er sich keine Checklist gemacht hat, wie ich es inzwischen vierzigmal vorgeschlagen habe, damit er zügiger vorankommt und protokolliert, was wie lange dauert, damit er sowas besser einschätzen kann.
Der Mann guckt.
Ich frage: „Also, kannst du mir bitte einen Status geben, den ich dem Kunden auch kommunizieren kann?“
Der Mann schweigt. Er tüftelt schon wieder an einem Stück Code für eine Sonderspeziallösung, whatever.
Ich wiederhole meine Frage: „Gibst du mir mal den Status durch?“
Der Mann lächelt und sagt „Ich komme gut voran“.
Und das, liebe Freunde und Kunden, ist der Grund. Ich bin zwar nicht sicher, für was. Aber es ist auf alle Fälle der Grund.
# melody am 06. Juni 2013 um 12:30 PM
Arbeitsalltag •
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Heute packen wir für eine Aktion ein Päckchen mit ganz besonderen Keksen - übrigens auch eine schöne Idee für Kundengeschenke oder einen Kundengruß zu Weihnachten - nämlich QR-Code-Kekse, kurz Qkies genannt.
Wie man an dem perfekten Format und den hygienischen Tütchen der einzeln verpackten Cookies schon sehen kann, haben wir die nicht selbst gebacken, sondern sie stammen von Qkies.de. Wir können selbst nicht nur entscheiden, sondern auch online verwalten, auf welche URI der QR-Code zeigen soll.

Jetzt bin ich damit beschäftigt, die Kekse vor den hungrigen Mäulern der Familienmitglieder zu retten, von denen nicht alle wirklich einsehen, dass diese Qkies für eine bestimmte Aktion bestimmt sind. Schnell eintüten also :-)
Vielen herzlichen Dank an das Team von Qkies.de und vor allem an Andrea Juchem, dieses QR-Marketing ist einfach super und alles hat reibungslos geklappt. Danke!
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P.S. dies ist kein bezahlter Werbe-Eintrag. Nur meine Begeisterung für Idee und Ausführung!
# melody am 09. Mai 2013 um 06:38 PM
Notizblogging •
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Das Wellness-Blog ging bereits in 2005 erstmals online und wurde zum dritten Mal von uns saniert, mit ExpressionEngine natürlich.
Weil viele Menschen über Wellness auch nach Angeboten wie Kurzurlaub etc. suchten, sind jetzt auch Hotel-Specials mit eingebunden. Der Schwerpunkt liegt ber weiterhin auf Informationsangeboten rund um Beatuy und Wellness allgemein.
Wellness-Blog.de des Hotels Zum Kurfürsten an der Mosel.
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Was mich besonders freut: Das ist mein erstes Template, “Manifold”, das ich auch schon für die Muttertag 2013 Website eingesetzt habe. Wie man an diesen beiden sehr unterschiedlichen Sites sehen kann, lässt es sich gut optisch einpassen und gefällt mir auch immer noch sehr gut. ExpressionEngine Templates gibt es nicht so viele, Manifold finde ich einen gelungenen ersten Versuch (wir verkaufen es inkl. einer Installation und nicht als Download-Template).
# melody am 27. April 2013 um 12:33 PM
Arbeitsalltag •
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Barbara Brecht-Hadraschek beantwortet die Frage, was in einem Drehbuch für Web Based Trainigs stehen sollte.
Was steht in einem WBT Grob- und Feinkonzept?
# melody am 18. März 2013 um 09:10 PM
Notizblogging •
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An den diversen "Kooperationsanfragen" in meiner Mailbox merke ich es schon jetzt:
Der Muttertag am zweiten Sonntag im Mai ist nur noch knapp zwei Monate entfernt.
Vor 16 Jahren habe ich zum ersten Mal eine (einzelne) Seite zum Thema ins Netz gestellt, seit ungefähr 9 Jahren wesentlich umfangreichere Informationen ... und seit man so belagert wird und für ein paar Cent die besten Werbeflächen herausrücken soll, macht es im Grunde keinen Spaß mehr.
# melody am 12. März 2013 um 11:00 PM
Notizblogging •
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»Das neue Büro könnten wir doch eigentlich katzenfrei halten.« sagte ich vor unserem Umzug und zog den jüngeren, aber größeren Kater aus dem Papierkorb, in dem er kopfüber steckte, um seinem Faible für gebrauchte Taschentücher zu frönen. »Stimmt.« sagte der Mann und verlagerte Miss Sally vom rechten auf den linken Oberschenkel, um besser an sein Mousepad zu können.
Vor ihm lungerte der alte Kater herum, der seit dem Eintreffen von Miss Sally begriffen hatte, dass die Konkurrenz oft schläft – meistens dort, wo er selbst auch gern gelegen hätte. Sobald ein interessanter Platz frei wurde, rutschte er nach. Der Mann hatte meistens einen Fellball auf dem Schoss.
Katzen auf jeder Ablagefläche, zwischen Kaffeetasse und Tastatur, am Schredder und im Postkörbchen. Besonders wenn alle drei energisch nach Streicheleinheiten verlangten, klang ein Bereich „ohne“ irgendwie nach einer guten Idee. Fanden wir.
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Das neue Büro war eigentlich katzenfrei, aber als wir die Kartons ausgepackt hatten, legte sich der Bratbär sofort in die rote Holzkiste, die eben noch voller Kabel gewesen war. Treuherzig schnurrte er uns an und bedankte sich für diesen schönen neuen Platz.
Wir schauten uns fragend an, wurden aber durch das Knacken abgelenkt, das immer dann entsteht, wenn Miss Sally sich auf dem Papiereinzug des Kopierers zusammenrollt – wir mussten dieses Geräusch beim ersten Mal natürlich erst kennen lernen.
Erleichtert ließ der Waldschrat sich daneben in einen Karton sinken, den ich frisch beschriftet hatte. Sein Blick sagte eindeutig » … und ich dachte schon, mich hättet ihr vergessen.«
Der PC-Lüfter sirrt, der Waldschrat schnurrt, der Bratbär brömmt und Miss Sally vibriert leise, wenn man kopiert. Wir wollten eigentlich mal ein katzenfreies Büro - aber wir haben vergessen, warum.

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(Beitrag zur Blogparade “Tiere im Büro” von Bürokondition.de)
# melody am 22. Januar 2013 um 01:36 PM
Just for fun •
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Als diese Domain am 8. August 2001 erstmals online ging, tobte in der aufkeimenden deutschen Blogosphäre noch die Diskussion, ob "Online-Tagebücher" sich als Blog bezeichnen lassen dürfen.
Sich als Businessblogger zu bezeichnen war ein Scherz und RSS erklärungsbedürftig.
# melody am 08. August 2012 um 01:00 AM
Altes Notizblog •
Notizblogging •
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Endlich wieder im Netz: Unsere offizielle Website. Es hatte viele gar nicht schöne Gründe, warum das alles so lange gedauert hat, doch die sind überstanden und nun wurde es wirklich Zeit für den Relaunch.
Ganz fertig sind wir noch nicht, aber wir wollten jetzt nicht noch länger warten und haben die neue Seite “eingeschaltet”: Blogwork.de.

Genau wie erwartet sind einige der Reaktionen auf das Slider-Template eher erstaunt. Da müsst ihr jetzt aber durch :-)
Es ist nämlich überhaupt nicht so, dass unsere Website “der Mehrheit” gefallen muss (so lautete die Erwartung in einem Gespräch, das wir heute morgen führten).
Stimmt ganz und gar nicht. Das wäre ja furchtbar*. Sie muss erst mal uns gefallen.
Und es ist auch nicht richtig, dass das Allerwichtigste an einer Website ist, dass sich jeder “noch so unbedarfte” User blind zurechtfindet.
Unsere typischen Kunden bewegen sich souverän im Web und können sich auf eine neue Navigationssituation locker einstellen. Wir peilen nicht den Massenmarkt an, sondern arbeiten mit aufgeschlossenen und interessierten Menschen zusammen, was uns übrigens sehr glücklich macht.
Das Ziel - unseres in diesem Fall - ist also nicht, eine allgemein gültige und jedermann gefallende Website zu erstellen, um eine möglichst große Schnittmenge User und deren standardisierte Erwartungen anzusprechen.
Sondern endlich wieder eine Business-Website zu haben, dabei zunächst mal ein Slider-Template auszuprobieren und HTML5 und uns mit dem Ergebnis wohlzufühlen. Später probieren wir andere Dinge. Im Moment sind wir aber sehr zufrieden.
Das Ziel der nächsten Website für uns oder unsere Kunden sieht dann schon wieder ganz anders aus. Neues auszuprobieren ist eben manchmal genau so wichtig wie die Umsetzung von Erlerntem. Oder so.
Ja, ich weiß. Dieser Gedankengang ist ungewohnt und erfordert eine gewisse Toleranz und ein Umdenken: So baut man sich doch keine Unternehmens-Website. Oder doch? Ist ein bisschen wie ein Slider-Template: Alles funktioniert wie gewünscht, obwohl der Betrachter es anders erwartet hat. Wie gesagt: Da müsst ihr durch.
:-)
*Allen gefallen zu wollen ist nie ein gutes Ziel, denn das ist naturgemäß unmöglich und führt nur zu Verflachung.
# melody am 17. Juli 2012 um 09:54 AM
Notizblogging •
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Während Kind und Mann auf der Kirmes sind, verwandele ich eine PSD-Datei in HTML 4.01, um sie anschließend in EE-Templates umwandeln zu können.
Viel konzentriertes Gefrickel und ich war mit dem Kopf ganz woanders, als ein Bekannter mich eben fragte, warum er Website X mit Funktionsumfang Y denn nicht mit Typo3 realisieren solle - er habe nur gute Sachen darüber gehört. Oder vielleicht doch lieber mit dem Baukasten seines Providers? Nein, dann doch lieber mit Typo3.
Ich war in Gedanken tief im entstehenden Design und deswegen habe ich auch ohne zu zögern geantwortet “Du fährst doch auch nicht mit dem LKW zum Nebenhaus, um ein Brötchen einzuladen”.
Danach war das Gespräch dann wesentlich lockerer, ich glaube, er haft sofort verstanden, was ich meinte :-))))
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p.s. über Baukasten-Websites diskutiere ich eigentlich gar nicht. Ich frage nach, wann mein Gesprächspartner das letzte Mal beim Googeln ein erfolgreiches Baukastenprojekt oben in den Rankings gefunden hat.
# melody am 15. Juli 2012 um 04:13 PM
ExpressionEngine •
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Nützliche Schreibtischbegleiter: Quick Reference Guides zur EE
http://devcheatsheet.com/tag/expressionengine/
und http://devcheatsheet.com/ ist auch alleine eine Reise mit dem Mauszeiger wert ;-)
# melody am 11. Juli 2012 um 11:50 AM
ExpressionEngine •
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