Britta Freith ist über eine Ausschreibung für ein Werbevideo gestolpert und findet die gebotene Summe für ein Werbevideo haarsträubend.
Finde ich auch, bin aber nicht so überrascht wie Britta. Ich finde, so etwas muss man bei solchen Anbietern einfach erwarten.
Irgendwer wird sich schon darauf einlassen, so wie sich auch immer jemand findet, der sich für gekaufte Blog-Einträge über Produkte etc. bezahlen lässt, die nur ganz beiläufig oder gar nicht als solche gekennzeichnet werden.
Das ist sehr schade. Beides.
Wieder mal ein Thema, wo Aufklärung dabei helfen kann, Preis-Dumping zu vermeiden, daher setze ich den Link zu Brittas Eintrag.
Was die bezahlten Blogger angeht:
Es ist ja nicht so, als würden ihre Artikel auf die Website eines bezahlenden Anbieters gestellt, weil sie informativ und gut geschrieben sind. Ganz im Gegenteil müssen die Texte unbedingt im heimischen Blog bleiben, wo sie die Auffindbarkeit der beworbenen Produkte erhöhen, als Werbung schön unauffällig sind und von vielen unaufmerksamen Lesern vielleicht für eine echte Meinung gehalten werden.
Man wird also nicht für journalistische Qualität bezahlt, denn die kann es ja nicht geben bei einem solchen “Produkt”, entwertet trotzdem seine Glaubwürdigkeit recht gründlich und verteilt dabei wertvolle Links, die auf Textlinkbörsen langfristig wahrscheinlich ein Vielfaches bringen würden.
Hört sich für mich nicht nach einem guten Deal an.