Ein Kunde hatte eine Domain samt Inhalten gekauft, die momentan noch am anderen Ende der Welt verwaltet wird. Von jemandem, der auf die Bitte nach Übergabe der Zugangsdaten stets antwortete, man könne ihm gerne mitteilen, welche Aufgaben erledigt werden sollen - er mache das dann schon.
Also forderte ich ihn höflich nochmals auf, mir den FTP-Zugang zu geben und der Mann erklärte mir, das ginge doch aber nicht. Ob ich denn nicht wisse, wie FTP funktioniert und Webhosting und dass auf so einem Server ganz viele Daten liegen. Die anderen Kunden würden das sicher nicht wollen, aber er dürfe das sowieso in keinem Fall freigeben. Ja, das gelte auch für Datenbanken.
Nachdem klar war, dass da sowieso nix Gewaltiges liegt, an das wir nicht auch so kämen, bat ich ihn dann eben um Übersendung aller Inhalte.
Klar, macht er gerne, meinte er. Müsse mich aber warnen: Eventuell käme dann (GASP!) ein ............ (Trommelwirbel) ........ Zipfile.
Und noch was. Er hätte dafür dann doch gern unseren FTP-Zugang.
(Ähnlichkeiten mit anwesenden oder mitlesenden Personen sind zufällig. Geschilderte Abläufe beziehen sich auf frühere Erlebnisse. Und es ist ganz sicher auch nur ein Zufall, dass bei jeder Antwort von ihm die Copy an die GeschäftsführerIN fehlte.)