Ein Feature, das ich in den letzten Jahren zu schätzen gelernt habe, ist der Offline-Modus von ExpressionEngine.
Während eine Website entsteht, ist sie offline. Besucher sehen nur die Ansage »Wartungsarbeiten. Diese Website steht Ihnen bald wieder zur Verfuegung.«, während Super-Admins am System arbeiten, alle Templates und Inhalte kontrollieren und sämtliche Ergebnisse live sehen können.
Ungestörtes Arbeiten ist wunderbar. Zufällige Besucher können nicht auf die unfertige Site stolpern und der Kunde bekommt das Projekt ab dem Moment zu sehen, wo es auch wirklich Sinn macht.
Wer schon mal an einer größeren Site gebaut hat, während aufgeregte und neugierige Kunden die ganze Zeit darin herumwühlten, weiß Bescheid:
Es kostet unnötige Nerven, ständig erläutern zu müssen »Bitte schicken Sie dazu noch kein Feedback, das ist noch nicht fertig« oder »Das ändern wir noch, steht längst auf der To-Do-Liste und es ist nicht nötig, diese x Seiten jetzt durchzusehen, die sind noch nicht zur Freigabe bereit« und so weiter.
Offline-Modus also, hinter verschlossenen Türen arbeiten sozusagen. Sehr komfortabel.
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Bizarrer Nebeneffekt:
Gestern hatten wir dann das Erlebnis, dass ein anderer Dienstleister mit Zugriff auf den FTP-Bereich den Kunden darauf ansprach, wir würden gar nicht arbeiten, denn auf dem Webspace habe sich ja noch gar nichts getan, er habe sich da genauestens umgeschaut.
Nun finde ich es gleich noch dreimal so großartig, eine professionelle Software einzusetzen, für die ungestörtes Arbeiten an entstehenden Sites ein Standard-Feature ist.
Und den kleinen Irrtum konnte ich klären.