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Erkenntnisse aus dem Projektalltag (1) « | » EE Hub - ExpressionEngine Feed Aggregator


Wenn es eine Chance gibt, etwas falsch zu machen – die DAUs im Projekt werden sie nutzen. Ein schönes Beispiel sind Daten.

Es gibt ungefähr eine Million Möglichkeiten, Info-Texte und Grafiken so zu versenden, dass der Empfänger bei der Weiterverarbeitung Qualen erleidet.

Angefangen von „ich habe Ihnen den Flyer mal postkartengroß in ein Word-Dokument gesetzt“ bis zu „in meinem PDF ist jedes Wort eine Grafik, damit das keiner kopieren kann“ war schon alles dabei. Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht ins Detail gehen muss, denn es weiß jeder Bescheid, der schon jemals Inhalte von anderen erhalten hat, die dann in ein Redaktionssystem sollten.

Nun sollte man meinen, dass klare Anforderungen eine Lösung sind. Einfach mal nach hochauflösenden Bildern im JPG-Format fragen und nach Texten in einem Format, das wenigstens Copy&Paste zulässt, zum Beispiel.

Das kann man versuchen. Dann passieren drei unterschiedliche Dinge.

User Nr. 1 hat keine Ahnung, was ein hochauflösendes Textformat ist, ignoriert fröhlich alles nach dem Motto „die Webdesigner werden es schon richten“ und macht weiter wie bisher.

User Nr. 2 fühlt sich bös bevormundet und ignoriert genervt alles nach dem Motto „wer bin ich denn hier, dass ich mir von anderen was sagen lasse“ und User Nr. 3 möchte zuvorkommend und hilfreich sein und erfindet ganz neue Content-Experimente und –Formate, die echtes Erstaunen hervorrufen, aber leider auch eher Experimente sind.

Tatsächlich ist es zwar eine Fehlerquelle, aber oft einfacher und am Ende erfolgreicher, 400-1000 Zeichen einfach abzutippen, bevor man lange darum kämpft, einen Text als Text und nicht als Foto zu erhalten …. und Bilder einfach einzubauen und dann zu sagen: „Schauen Sie mal, das sieht nicht gut aus – haben Sie das Foto da noch mal völlig unbearbeitet?“

Mein persönliches Fazit: Der Kampf um wunderschöne Vorlagen lohnt nur in Projekten, in denen regelmäßig Inhalte angeliefert werden.

Was nicht der Fall sein sollte, wenn man Redaktionssysteme bereitstellt.

(Wir reden jetzt mal nicht über all die netten Dinge, die man sich unsichtbar aus Word in ein CMS setzen kann, wenn man immer mit Copy&Paste arbeitet, denn das ist ja auch wirklich eine fiese Falle - immer wird Usern suggeriert, alles sei ganz einfach und dann verstecken sich die ganzen Steuerformate irgendwo.)

# melody am 15. Mai 2012 um 08:10 AM
Arbeitsalltag • | (1421 Aufrufe)

Kommentare:

Oh ja! Gerade Word bietet ja schier unmögliche Möglichkeiten. Meine biserheigen Highlights:

- weißer Text, dadurch nicht sichtbar im Dokument, wurde per Copy & Paste natürlich eingefügt, sollte aber nicht

- wichtige Textinhalte sind in den Kommentaren, nicht im eigentlichen Text enthalten

Und der Klassiker: Tabellen mit Hilfe von Leerschritten erstllen.

Sahanya  am  15. Mai 2012

Tabellen mit Leerschritten ..... das tut ja schon beim Drandenken weh :-)

Carola  am  15. Mai 2012

Bitte - was ist ein “hochauflösendes” Textformat???

Beatrix  am  18. Mai 2012

Genau das war ja die Frage :-)


(Ich habe keine Lust, Scherze zu erklären, es muss auch gar nicht jeder immer alles verstehen oder erläutert bekommen.)

Melody  am  18. Mai 2012
Seite 1 von 1 Seiten

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Melody in: Erkenntnisse aus dem Projektalltag (2)

Genau das war ja die Frage :-)


(Ich habe keine Lust, Scherze zu erklären, es muss auch gar nicht ...




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