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Im Mai 2006 gestartet, hat das Weblog rund ums Sanieren, Renovieren, Umziehen und Do it Yourself nun endlich die eigene Domain bekommen, die es verdient.

Schutt-und-Asche.org hat den alten Look größtenteils behalten, ich habe nur die Spalten etwas umsortiert - so gefällt es mir besser und der Content hat mehr Platz.

Schutt und Asche

Trotz Double Content Problem auf den alten Seiten - ich hatte die EE-Templates damals noch nicht so im Griff und die doppelten Links immer schön mitgeschleppt, es war ja nur ein Hobby-Blog - wurde Schutt und Asche ganz gut gefunden, aber es fing mich dann doch an zu nerven.

Wenn alte Web-Projekte nerven, steht immer die Entscheidung an: Einstampfen oder Relaunch? Für mich ist das keine Frage gewesen, da sich an dem Heimwerker-Blog auch andere Autoren beteiligt haben. Wie bei den Kuechenzeilen kommt es mir falsch vor, Texte einfach zu löschen, die andere verfasst haben.

Irgendwie undankbar wäre das.

# melody am 08. März 2009 um 01:18 PM
Worklife (Balance) • 0x Feedback | (975 Aufrufe)

Manchmal darf es auch ein Fertig-Template sein: Immer dann nämlich, wenn es nicht nur zeitsparend ist, sondern obendrein wirklich Sinn macht und es nicht wichtig ist, ob als Quelle eine Template-Fabrik angegeben wird.

Die ursprüngliche Designvorlage für diese (ehrenamtlich) umgesetzte Website für eine Spendenaktion stammt von Templateworld.com:

www.spielplatz-fuer-ratingen-sued.de entstand auf Basis des Free Templates Time Manager.

(Free Template, ja. Da ich aber noch eine weitere ehrenamtliche Site mache dieses Jahr, habe ich den Membership-Beitrag gerne gezahlt - sonst behagt mir das Mitnehmen fremder Kreativität nicht. Man könnte auch sagen: Ich hab’ s nicht so mit den Geiz-ist-endgeil-Spacken.)

# melody am 28. Juli 2008 um 02:21 PM
Worklife (Balance) • 0x Feedback | (757 Aufrufe)

Christiane ist nicht nur nach England ausgewandert, sie hat dort eine Zeitung für die deutschsprachige Community gegründet.

Das erste Resümee enthält auch gleich eine Liste mit Ratschlägen für Neugründer:

  • Glaub an Dich selbst und an Dein Produkt. Es gibt keinen wichtigeren Ratschlag.
  • Sei realistisch. Klein anfangen ist oftmals das Beste.
  • Gib alles ab, was andere besser können als Du, aber behalte die Kontrolle.
  • Man muss nicht alles können, aber man kann vieles lernen.
  • Sammele Leute um Dich herum, die Dich unterstützen. Leute, die Dir alles madig machen, helfen Dir nicht.
  • Vermeide Zeitdiebe. Man trifft sie überall, sie machen sich wichtig und am Ende kommt nichts dabei raus.
  • Man kann nicht jeden glücklich machen, auch nicht alle Kunden.
  • Hör auf Dein Bauchgefühl, inbesondere wenn Du Leute einstellst oder Verträge schließt.
  • Rede mit Deiner Zielgruppe. Früh, immer und kontinuierlich.
  • Lass Dir Ratschläge geben, aber entscheide selbst.
  • Jeder Mensch macht Fehler. Am Ende ist alles gar nicht so schlimm.
  • Hab Spaß daran, was Du tust.

Keine Zeitdiebe, dem Bauchgefühl folgen und an das glauben, was man tut und was Spaß macht. Ich könnte noch ergänzen:

Freizeit (Regenerationszeit) ist so wichtig wie Arbeitszeit und muss genau so eingeplant werden. Je mehr unterschiedliche Aufgaben man bewältigt oder Dienste man anbietet, desto genauer definiert man Zielgruppe und eigene Ziele.

Und:

Wenn man sich vergleicht, dann immer nur mit den Guten. Wer seine emotionale Stabilität dadurch erreicht, sich mit den scheinbaren Defiziten anderer Projekte oder Menschen zu beschäftigen, hat keine Chance.

# melody am 20. März 2008 um 02:34 PM
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Hier werden momentan Frikadellen zelebriert.

Nicht nur in Form der verlinkten Rezepte online, sondern vor allem offline: Besonders kleine leichte Frikadellen mit Quark, ganz viel roten Zwiebeln und Pfeffer.

Ohne die Kuechenzeilen würde ich immer noch mit einer Zettelsammlung kämpfen.

# melody am 13. März 2008 um 10:24 AM
Worklife (Balance) • 0x Feedback | (706 Aufrufe)

Ein seltsames Gefühl ist das jedes Mal, wenn ein Kunde sich emanzipiert und mich nach der Anleitungsphase nicht mehr braucht, um seine Präsenz mit Inhalten zu füllen. Aber auch ein sehr gutes.

Nebenan auf Toscana-Vacanza.de füllt sich gerade der Web-Katalog, jeden Tag werden ein paar Ferienhäuser und -wohnungen mehr in der Datenbank auftauchen. Auch das Blog wurde schon erweckt. Neben Sport- und Golf-Urlaub wird es verstärkt Angebote für Toscana-Urlaub mit Hund geben.

Viel Erfolg wünsche ich!

*

Nach so viel Urlaub ... wartet im Grunde schon wieder das nächste thematisch ähnlich gelagerte Projekt. Aber erst baue ich was anderes.
:-)

# melody am 13. Februar 2008 um 01:19 AM
Worklife (Balance) • 0x Feedback | (803 Aufrufe)

Gemein, richtig gemein ist das, wenn man einen Kunden mit einem richtig großen und schönen Wellnesshotel hat und der immer wieder dazu einlädt, doch lieber bei ihm vor Ort zu arbeiten. Im Verwöhnhotel mit der guten Küche, mit ein paar Massagen und Beauty-Behandlungen und der Möglichkeit, jederzeit einen Ausflug in die schöne Region drumherum zu machen.

Gemein natürlich vor allem, weil es nicht geht, ich kann hier nicht weg zurzeit. Nach einer solchen netten Idee am Telefon fällt es mir doppelt schwer, am Wochenende zu arbeiten. Ich würde die Einladung ja liebend gerne annehmen, hätte ich hier nicht ein frisches Baby, einen Berg Arbeit und die technische Ausstattung, die ich brauche. Stattdessen beschichte ich mich also mit ordentlich Pflegecreme und nehme einen frisch aufgebrühten Macchiato mit an den Rechner, während der Rest der Familie zur »Babymassage für Väter« geht.

Grrr.

# melody am 02. Februar 2008 um 11:22 AM
Worklife (Balance) • 0x Feedback | (977 Aufrufe)

Vor fünf oder zehn Jahren hätte ich es noch dynamisch und vernetzt gefunden, wenn jemand mir von einer Messe aus nebenbei ein bisschen geschäftliche E-mails schickt. Je nach Aus- und Eingabegerät vielleicht sogar spannend. Wow, so flexibel.

Heute ist das anders. Die ganze Welt ist vernetzt, jeder ist online und die geschäftliche Kommunikation eine reine Organisationsfrage, mit Ein- und Ausgabegeräten jeder Gewichts- und Preisklasse kann man niemanden mehr beeindrucken. Jedes Handy (von jedem Teenie) kann alles, und man ist erreichbar von Langstreckenflug bis Bahnhofsklo, kann sich von überall jederzeit melden. Muss man aber nicht.

Jetzt finde ich es nämlich nervig und auch ein bisschen respektlos, wenn ich zwischen zwei Vorträgen oder sogar während einer Präsentation ein paar unkonzentriert hingehackte Zeilen in die Mailbox gejagt bekomme, die ich dann unter Korrespondenz zu einem Vorgang verbuchen soll, weil es um geschäftliche Dinge geht. Inzwischen bin ich so weit, dass ich lieber erst am nächsten Tag (oder gleich gar nicht) antworte, sonst landen noch mehr dieser hektischen, nachlässig verfassten Nachrichten in der Box, deren zügige Beantwortung veranstaltungsbedingt am anderen Ende ja auch zu Missverständnissen führen kann.

Das bringt doch so nichts. Entweder nehme ich an einer Veranstaltung teil oder ich wickele geschäftliche Vorgänge ab. Deutlich erkennbar bloß zwischen die Events gewürgten Business-Mails wirken auf mich auch nicht mehr dynamisch und vernetzt … sondern schlecht organisiert. So ändern sich die Zeiten.

(Von “just for fun”, Live-Blogging und Nachrichten vom Riesenrad aus spreche ich ja gar nicht. Nur davon, dass es nicht mehr wichtig-wichtig wirkt, sondern chaotisch und unprofessionell, wenn man sogar von interessanten Events aus geschäftliche Mails beantworten ‘muss’.)

# melody am 21. Januar 2008 um 06:37 PM
Worklife (Balance) • 0x Feedback | (743 Aufrufe)

Im Webdesigner-Alltag sind Parallelen zu dem von 'herkömmlichen' Handwerkern sicher kein Zufall, denn on- oder offline setzt man sich mit den Erwartungshaltungen von Kunden auseinander und muss sich über grundlegende Dinge einig werden.

Diverse Handwerker haben uns versetzt im Herbst 2006, als unsere Baustelle in die letzte Phase ging und viel Kleinkram zu machen war, den wir selbst zeitlich nicht hinbekamen. Einer sprach es offen aus: Wenn ein größerer Auftrag kam, zum Beispiel von einer Firma, waren lockere Absprachen hinfällig, denn an uns mit unserer Wohnung verdient man nur vergleichsweise kleines Geld.

Kleine Kunden seien, so sagte uns ein anderer, auch oft viel anstrengender - je kleiner, desto nerviger. Deswegen würde man solche Aufträge nicht gerne annehmen. Interessante Einstellung: Zum Glück für uns gab es auch andere, die dann auch durch Weiterempfehlungen von ihrer anderen Haltung profitieren konnten.

Interessant fand ich die Erfahrung schon, denn so bekam ich die andere Seite vorgeführt und war zum ersten Mal selbst ein kleiner Kunde, statt welche zu haben. Die Handwerker und ich kamen im Gespräch schnell darauf, gewisse Parallelen zu entdecken:

Wer nur wenig bezahlen will, erwartet im Gegenzug meist viel.
Wer in Raten zahlen möchte, möchte trotzdem nicht in Raten bedient werden.
Wer sich gern extrem viel Zeit lässt, wird selbst besonders schnell ungeduldig.

Außerdem einig waren wir uns, dass keine Summe der Welt Gequängel erträglich macht: Was immer man zu sagen hat, entweder man kommuniziert es in einem ganz normalen Tonfall oder es wird unerträglich.

# melody am 02. Januar 2008 um 05:37 PM
Worklife (Balance) • 0x Feedback | (1003 Aufrufe)

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