Vermarktungshilfen.
http://www.blogprojekt.de
via Elke Fleing im Texttreff
(Ein gutes Blog zu den Themen »Wie schreibe ich ein lebendiges echtes Blog und erfreue mich an den uendlichen Möglichkeiten, ohne immerzu Kommerz, Erfolg und Vermarktung im Kopf zu haben« habe ich in all den Jahren nie gefunden und weiß inzwischen: Das werde ich auch nie.)
Erstaunlich, wenn man das Konfliktpotenzial bedenkt. Aber es wird dort höchstwahrscheinlich konsequent durchmoderiert werden bis hin zum allgegenwärtigen Zahnfleischgrinsen - wie soll das sonst auch gehen?
http://www.gez-meine-meinung.de
»Die GEZ und das Rundfunkgebührensystem liefern einigen Diskussionsstoff. Dessen sind wir uns bewusst und diesem Dialog möchten wir uns stellen. Auf diesem Portal ist deshalb Ihre Meinung gefragt. Im GEZ-Forum können Sie sich mit anderen Usern über die GEZ und die Rundfunkgebühren austauschen und miteinander diskutieren. Zudem finden Sie in GEZ-Mitarbeiter-Blogs und Expertenchats mehr Informationen zur GEZ sowie zu aktuellen Fragen und Diskussions-Themen.«
Die “Mitarbeiter-Blogs” werden von jungen Damen geführt, die darüber berichten, wie sie auf Partys in Gespräch über die GEZ kommen. Das Gegenstück zum Bikinimädchen auf der Sportwagenausstellung?
# Melody am 05. Februar 2010 um 06:09 AM
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Ersetzt kein Beratungsgespräch, hilft dem Konzept aber sinnvoll auf die Sprünge:
http://www.webzeugkoffer.de/fragebogen-fur-webdesign-projekte/
Feedback und Ergänzungen sind willkommen (dort, nicht hier :-)
Social Media Networking Plattformen können etwas, das Standard-Mailanwendungen nicht zustanden gebracht haben: Sie bringen Leute zum Versenden von Nachrichten, von denen man per Mail höchstens einmal im Jahr gehört hat - wenn sie den aktuellsten Kettenwarnbrief herumschickten.
Was ja nichts Schlechtes sein muss. Wer im Web arbeitet, freut sich einen Schnitzelberg, wenn keine Phishingwarnung an ihm vorbeigeht, einfach indem sie von jedem an alle gesendet wird. Sonst könnten sich die vielen interessanten Botnet-Viren auch nicht so gut verteilen. Aber ich schweife ab in gefährliche Gefilde. Niemand weiß, wo ein ausführlicher Rant über Mailgewohnheiten anderer Leute aufhören würde. Vielleicht würde er das einfach nie.
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Was ich eigentlich sagen wollte: Nun können sie auf einmal alle mit dem umgehen, was das Web zu bieten hat. Es muss nur große bunte Buttons haben, penetrant an jede offene Aktion erinnern und sich Vernetzung nennen, schon gehen auch ganz normale Mails. Sie müssen halt nur über Stayfriends ausgetauscht werden, dann fluppt das schon.
Vorteil: Man kann die Mail-Adresse des vernetzten Empfängers nicht vergessen, falsch schreiben oder auf einem anderen Rechner vergessen.
Nachteil: Es ist nicht Mail. Ist nicht privat. Kein Mensch weiß, wer da alles wann reinschnüffelt und wie lange der Austausch gespeichert wird.
Vorteil: Wichtige Nachrichten landen nicht im Spam, Bildschirmschoner und Kettenmails können nicht angehängt werden.
Nachteil: Es ist nicht Mail. Man kann Spam nicht filtern und sich keine Dateianhänge schicken.
Vorteil: Andere kümmern sich um die Virensicherheit des “Posteingangs”.
Nachteil: Andere kümmern sich um die “Sicherheit”.
Für mich ist und blebt es irritierend, dass ich über Stay*friends und andere Netze Kontakte per Mail aufrechterhalten kann mit Leuten, die vorher meine Mail-Adresse schon fünf Jahre kannten, aber nicht nutzten. Per Socialdings ist es dann auf einmal das normalste der Welt, auch einen längeren Austausch abzuwickeln, zügig zu antworten, den Faden nicht schon nach zweimaligem Pingpong wieder zu verlieren. Jeder Versuch, die Kommunikation auf die “normale” Mailbox umzuleiten, schlägt fehl. Ein bisschen seltsam ist das schon.
Einerseits will ich nicht meckern: Es ist viel einfacher so, auch für mich. Keine Nachricht geht verloren, kein Müll findet sich im Anhang und kein Support wird von mir erwartet. Weil nichts klemmt. Andererseits frage ich mich schon, ob diesen ganzen “Usern” klar ist, dass sie nicht einfach nur eine Maschine benutzen, die ihnen mailen hilft. Jede Plattform von Menschen für Menschen wird von Personen betrieben, die in alles reinschnüffeln können, Daten speichern können, Statistiken anlegen, Kommunikation archivieren, Profile abgleichen und Verbindungen herstellen.
Selbst wenn ich mit privaten Daten und Aussagen vorsichtig bin, was ja bei weitem nicht alle sind: Wenn Stayfriends meine Mailbox ist und Xing mein Schaufenster und wenn ich meine Web-Freizeit kontinuierlich auf Facebook protokolliere, wie viel von dem, was über mich im Datenstrom landet, kann ich tatsächlich noch kontrollieren? Und wieso stört das niemanden, so lange nur irgendein Spielzeug damit verknüpft ist?
# Melody am 02. Februar 2010 um 01:25 PM
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MutMacherMinis sind kleine Büchlein für Erwachsene im Hosentaschenformat.
Ihre Themen bewegen viele Menschen: Sie bieten auf leichte und fröhliche Art Anregungen und Impulse und eignen sich zur Bett- und Reiselektüre ebenso wie als Freundschafts- oder Kundengeschenk. Nicht verpassen: Heide Liebmann schreibt warmherzige und liebevolle Texte, gespeist aus der eigenen Lebenserfahrung und ihrem ganzen Wissen aus vielen Weiterbildungen, Selbsterfahrungskursen und natürlich der Lektüre unzähliger Bücher.
Ein Kunde hatte eine Domain samt Inhalten gekauft, die momentan noch am anderen Ende der Welt verwaltet wird. Von jemandem, der auf die Bitte nach Übergabe der Zugangsdaten stets antwortete, man könne ihm gerne mitteilen, welche Aufgaben erledigt werden sollen - er mache das dann schon.
Also forderte ich ihn höflich nochmals auf, mir den FTP-Zugang zu geben und der Mann erklärte mir, das ginge doch aber nicht. Ob ich denn nicht wisse, wie FTP funktioniert und Webhosting und dass auf so einem Server ganz viele Daten liegen. Die anderen Kunden würden das sicher nicht wollen, aber er dürfe das sowieso in keinem Fall freigeben. Ja, das gelte auch für Datenbanken.
Nachdem klar war, dass da sowieso nix Gewaltiges liegt, an das wir nicht auch so kämen, bat ich ihn dann eben um Übersendung aller Inhalte.
Klar, macht er gerne, meinte er. Müsse mich aber warnen: Eventuell käme dann (GASP!) ein ............ (Trommelwirbel) ........ Zipfile.
Und noch was. Er hätte dafür dann doch gern unseren FTP-Zugang.
(Ähnlichkeiten mit anwesenden oder mitlesenden Personen sind zufällig. Geschilderte Abläufe beziehen sich auf frühere Erlebnisse. Und es ist ganz sicher auch nur ein Zufall, dass bei jeder Antwort von ihm die Copy an die GeschäftsführerIN fehlte.)
Erst gesund werden, dann linkt es hier wieder.